Künstlerin:

Renate Meier Haas

Renate Meier Haas lebt seit 2013 mit Parkinson. Künstlerisch tätig ist sie seit 2022.

Interview mit Renate Meier Haas

Warum hast du mit der Kunst begonnen?

Als ich 2022 meinen Beruf als Ärztin für Allgemeine Medizin und Psychosomatik aufgeben musste, hatte ich plötzlich viel Zeit. Ich suchte eine Tätigkeit, die mir Freude bereitet – und fand sie in der Kunst.

Welche Rolle spielt die Kunst in deinem Leben?

Schon seit meiner Kindheit war ich von den Werken professioneller Maler fasziniert und tief berührt. Heute ist die Kunst ein wichtiger Teil meines Lebens geworden.

Was bedeutet sie dir im Umgang mit Parkinson?

Die Freude an einem gelungenen Bild, die ich mit Angehörigen und Freunden teilen kann. Kreativ tätig zu sein erfüllt mich und hilft mir, den Verlust anderer Aktivitäten durch Parkinson besser zu bewältigen.

Was möchtest du mit deiner Kunst erreichen?

Ich möchte etwas von dieser Freude weitergeben. Meine Werke zeigen die Natur – insbesondere intakte Landschaften, Blumen in ihrer Vielfalt und vergänglichen Schönheit sowie den Menschen in seiner Umwelt.
Was uns berührt, wollen wir bewahren.

Was gibt dir die künstlerische Tätigkeit persönlich?

Vor allem das Gestalterische und die künstlerische Freiheit faszinieren mich. Beides schenkt mir neue Ausdrucksmöglichkeiten.

Wen möchtest du mit deinen Werken ansprechen?

Alle, die Kunst lieben – und alle, die trotz Parkinson Freude am kreativen Tun haben.

Deine persönliche Botschaft?

Parkinson ist nicht das Ende aller Freude. Vielleicht weckt die Krankheit gerade die in uns schlummernde Kreativität.

Werke von Renate Meier Haas